Die weltweit einzigartige Natur-Skulptur „7000 Eichen“ hat das Stadtbild Kassels nachhaltig verändert. Mit diesem Werk machte Joseph Beuys seinen „Erweiterten Kunstbegriff“ und sein Konzept der „Sozialen Plastik“ anschaulich. Es verbindet künstlerische, soziale und ökologische Ideen unauflöslich zu einem Symbol des Lebens.Die „Stiftung 7000 Eichen“ ist gemeinnützig, widmet sich der Förderung der Kunst und unterstützt die Stadt Kassel bei den Verpflichtungen, die sich aus dem großherzigen Geschenk von Joseph Beuys herleiten und insbesondere bei der Pflege der auf Dauer und in ihrer Gesamtgestalt zu erhaltenden Großskulptur „7000 Eichen“.

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„Ich will mehr und mehr herausgehen, um zwischen den Fragen der Natur und den Fragen der Menschen an ihren Arbeitsplätzen zu sein. Das wird eine erneuernde Tätigkeit sein; es wird ein Heilungsprozeß sein für all die Fragen, vor denen wir jetzt stehen. (…)

Das ist mein Hauptanliegen.“

(Joseph Beuys in einem Interview im März 1982 zum Projekt „7000 Eichen“)

Die Gründung

Die Gründung der Stiftung 7000 Eichen durch die Stadt Kassel im Jahr 2002 – 20 Jahre nach der ersten Baumpflanzung bei der documenta 7.

In einer sich ständig weiterentwickelnden Stadt sind Planungskonflikte mit einem Kunstwerk von der riesigen Dimension der 7000 Eichen nicht ungewöhnlich. Für Joseph Beuys lag der tiefere Sinn seiner Sozialen Plastik gerade darin, die unterschiedlichen Interessen sichtbar zu machen und dennoch zu einer gemeinsam getragenen Gestaltung zu kommen.

Als es Ende der 90er Jahre zwischen dem „Verein 7000 Eichen“ (dem Vorläufer der Stiftung) und der Stadtverwaltung zu Meinungsverschiedenheiten über das Baumpflegekonzept und einzelne Baumstandorte kam, wandte sich der Verein an die Stadtverordnetenvorsteherin, Frau Christine Schmarsow, mit der Bitte, für das Kunstwerk aktiv zu werden.

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Johannes Stüttgen

Als jüngst in Deutschland und sonstwo in Europa – ja, auch in China – die Flüsse in die Lebensräume der Menschen hereinbrachen, sind nicht nur ganze Städte, die Straßen und Häuser der unmittelbar Betroffenen überflutet worden, sondern auch unsere Begriffe, in denen wir uns eingerichtet haben und sicher fühlten.

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Die Zustifter

  • Klaus Dieter Trayser, Kassel
  • Rainer Dierichs, Kassel

Der Vorstand

  • Volker Schäfer, Vorsitzender
  • Stadtrat Christof Nolda
    Dezernent für Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung
  • Prof. Dipl. Ing. Ariane Röntz
    Landschaftsarchitektin, Universität Kassel, Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung

Das Kuratorium

wacht über die Geschäftsführung des Vorstandes und dessen dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks. Er genehmigt den Haushalt und wählt die Mitglieder des Stiftungsvorstandes.

Für die Mitarbeit im Kuratorium konnten herausragende Persönlichkeiten aus Kunst und Politik gewonnen werden:

  • Joel Baumann
  • Prof. Dr. Eugen Blume
  • Mechthild Dyckmans
  • Hans Eichel
  • Dr. Dorothee Gerkens
  • Jan Hoet  †
  • Annette Kulenkampff
  • Eva Kühne-Hörmann
  • Nicole Maisch
  • Susanne Pfeffer
  • Hans-Ulrich Plaßmann
  • Siegfried Sander
  • Christine Schmarsow
  • Dirk Schwarze  †
  • Johannes Stüttgen
  • Dr. Rhea Thönges-Stringaris
  • Ernst Wittekindt